Theater

 

Schauspielhaus Zürich 2010-?

 

Zündels Abgang

Die Verwandlung

Der thermale Widerstand

Dogville

Einige Nachrichten an das All

piano forte

Die zehn Gebote

Roberto Zucco

Hotel Lucky Hole

Bartleby, der Schreiber

Transit Zürich I

Agnes

Die Odyssee für Kinder

Amphitryon und sein Doppelgänger

Arm und Reich

Wilhelm Tell

Elektra

Der Steppenwolf

Genesis. Die Bibel, Teil 1

Magazin des Glücks

Richard III.

Geschichten aus dem Wienerwald

Weiter Träumen

Ödipus und seine Kinder

Viel Lärm um Nichts

 

Schauspiel Essen

2005-2010

 

Barbelo

Don Carlos

Was ihr wollt

Der Held der westlichen Welt

Anatomie Titus -

Fall of Rome
Paradies
Jugend ohne Gott
Prinzessinnendramen

I-III
Emilia Galotti
Othello
Bluthochzeit
Die Wildente
Die Räuber
Die Nibelungen
Die Brüder Löwenherz
Die Vollbeschäftigten

 

Bremer Theater

2000-2005


Das Dunkel im Glas
König Lear
Hamlet
Geschichten aus dem Wienerwald
Der Kirschgarten
Endstation Sehnsucht
Schöne Bescherungen
Die Gerechten
Der Jude von Malta
All Inclusive
Baal
Sucking Dublin
Engel der Tankstelle
Familienschlager
Dostojewskij-Trip
Armut, Reichtum, Mensch und Tier

 

Hamburger Kammerspiele
2000


Gott ist ein DJ

 

Schauspielhaus Zürich
1999


Marija

 

Schauspielhaus Hamburg
1999


Lear
Neue Freiheit...

 

 

Film & Fernsehen

 

Totem

Strassenstaub
Examen
Lebenslügen
Zwei Männer am Herd
Die Schule am See
Die Cleveren
St. Angela

 

 

Hörspiele

 

Radio Tatort Bremen

Hamlets Rache
Der geizige Vater
Gefangen im Packeis
Meuterei auf der Bounty
Madame Ka
Septembergewitter
Szenen aus dem Grenzgebiet
Zappen
Brabant

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leben

 

 

Am 22. Mai 1973 hat der liebe Gott mich gemacht. Meine Eltern behaupten zwar, sie wären es gewesen, - aber das kann ja jeder sagen.

Zumindest haben sie den Knochenjob übernommen, mich großzuziehen. Und zwar im verschlafenen, niedersächsischen Kleinstädtchen Sulingen. Es sind 184 Zentimeter daraus geworden.
Nachdem mich in Sulingen jeder kannte, wurde es mir langweilig und ich zog nach Minden in Westfalen. An die zwei Jahre, die ich dort verbracht habe, kann ich mich kaum noch erinnern...

 

Und plötzlich war ich in Hamburg und wurde Schauspieler. Zuerst ganz vorsichtig. Dann aber mit voll Karacho. Die Schule für Schauspiel Hamburg war so gnädig, mich unter ihre Fittiche zu nehmen. Gegen einen nicht ganz geringen Obulus wurde mir eine handfeste Ausbildung verabreicht. Noch während meiner Lehrzeit bekam ich dann die Gelegenheit, mit diversen Regiestudenten zusammenzuarbeiten, sowie, meine ersten Erfahrungen am Schauspielhaus Hamburg zu sammeln.


Als Hamburg mit mir fertig war, stand auch gleich eine kleine Tür in Zürich für mich offen. Dieter Giesing gab mir die Möglichkeit, an einer hochkarätig besetzten Inszenierung teilzunehmen. Für meinen 5-Minuten-Auftritt wurde ich fürstlich entlohnt. Zumindest hat er mir eine größere Tür aufgestoßen. Die, zum Bremer Theater. Dort bekam ich im Jahr 2000 einen Zwei-Jahres-Vertrag und durfte mich über gute Rollen und viel Arbeit freuen. Aus zwei wurden insgesamt fünf Jahre, in denen ich mit RegisseurInnen, wie Karin Henkel, Lukas Langhoff, Andreas von Studtnitz, Michael Talke und Andrej Woron arbeiten durfte.


Doch auch eine Bremer Zeit geht irgendwann zuende, und so schickte mich das Sal nach Essen ans Grillo-Theater. Dort sass ich in vollkommener Ruhr und fühlte mich wohl. Einerseits des Theaters wegen, andererseits wegen der tollen Menschen, die das Revier bevölkern. Und weil Fussball dort Weltreligion ist. Türlich.

Neben Essen, Trinken und Schlafen hatte ich auch noch Gelegenheit, zu arbeiten. Und zwar mit Inszenatoren wie Rafael Sanchez, Anselm Weber, Annette Pullen und David Bösch.

 

Nach fünfjährigem Essen wurde es dann Zeit für eine neue Speisekarte. Die ist jetzt auf Zürcher Geschnetzeltes spezialisiert.

Inmitten von Bergen darf ich nun am Schauspielhaus Zürich arbeiten. Glücklicherweise wird mir erlaubt, auch hier in meiner hochnorddeutschen Mutter-, Vater- und Schwestersprache zu werkeln. Das mache ich sehr gerne und oft mit einer Bremer Bekanntschaft in Person von Karin Henkel und weiteren Regieriesen, wie Stefan Bachmann, Zino Wey, Jordi Faura und Bastian Kraft.